Mein Bullet Journal 2019 und wie ich es verwende

Bullet Journal Ideen

Auf Instagram, aber auch auf Facebook, sind die Beiträge über mein Bullet Journal sehr beliebt. Jeden Sonntag findest du dort ein Update. Weil die Beiträge so gut ankommen, dachte ich mir, ich zeige mein Bullet Journal etwas genauer und wie ich es eigentlich verwende.

Denn es kamen schon Fragen, wie man denn anfängt, wie man es einteilt, wie man es nutzt.

Daher ist der heutige Beitrag der erste einer ganzen Reihe, die sich nur mit dem Thema Bullet Journal beschäftigt. Am Ende dieses Beitrages findest du eine Linkliste zu den Beiträgen, die in dieser Reihe erschienen.

Und als erste Inspiration dient mein Bullet Journal.

Wann starte ich mein Bullet Journal?

Das ist das schöne an der Sache. Wann immer du möchtest. Mein erstes Journal startete ich im Jahr 2017 und zwar im März

Und was brauche ich für ein Bullet Journal?

Am Anfang brauchst du noch gar nicht so viel.

  • Ein Notizbuch,
  • Bleistift,
  • Lineal,
  • Radiergummi und noch
  • einen Faserstift.

Wenn du es bunt haben möchtest natürlich in verschiedenen Farben 😉

Und dann kannst du auch schon loslegen.

Wie teile ich mir mein Bullet Journal ein?

Bei mir beginnt es damit, dass ich auf der allerersten Seite meinen Namen hinein geschrieben habe und meine E-Mail-Adresse. Und den Satz “Falls du diesen Bullet Planner ohne mich vorfindest, dann kontaktiere mich bitte unter der angegebenen E-Mail-Adresse.”

Das ist wichtig, denn solltest du dein Journal mal wo liegen lassen, willst du es bestimmt zurück. Immerhin wird es irgendwann ziemlich voll von Erinnerungen sein 😉 Oder anderen, dir wichtigen Dingen.

Nach dieser ersten Seite kommt auch schon die Legende. Diese ist wichtig, denn ein Bullet Journal bedient sich kleiner Symbole (die Bullets), die du selbst zuteilst. Manche wirst du häufig brauchen, andere nicht so oft. Doch damit das immer gleich ist, solltest du dir eben eine Legende zulegen.

Bullet Journal Ideen Legende

Dann folgen ein paar Seiten Inhaltsangabe. Sie ist ein Kann und nur dann sinnvoll, wenn die Seiten in deinem Journal nummeriert sind oder du sie nummerierst. Mein erstes Journal hatte keine Inhaltsangabe, weil ich mit einem gewöhnlichen College-Block startete. Da waren die Seiten nicht nummeriert. (Übrigens: Den Block mit all den Erinnerungen gibt es heute noch. Also ein Bullet Journal kann auch etwas für länger sein)

Bullet Journal Ideen Inhaltsangabe
Bullet Journal Ideen Variationen
Mein altes, nicht perfektes Bujo und mein aktuelles, auch nicht perfektes Bujo. Ein Bullet Journal bewahrt auf, was dir wichtig ist. Über Jahre hinweg.

Nach der Inhaltsangabe kommt auch schon meine Jahresübersicht. Hier schreibe ich ganz wichtige Termine ein. Da ich mein Bullet Journal jede Woche neu gestalte, kann ich zukünftige Termine nur in der Jahresübersicht vermerken. Ich zeichne mir die Wochen deswegen immer erst am Sonntag vor, weil ich flexibel sein möchte. Aber dazu später noch mehr 😉

Auf die Jahresübersicht folgt ein Geburtstagskalender. Die Geburtstage sind so aus der Jahresübersicht ausgekoppelt und nehmen dort keinen Platz weg. Klingt doof, ist aber praktischer, da mein Planner ungefähr A5 groß ist, somit eine Doppelseite A4 ergibt, und da ist halt nicht ganz so viel Platz für 12 Monate Jahresplan UND Geburtstage.

Mein Geburtstagskalender ist auch nicht mehr geradlinig. Er kommt etwas freier daher 😉 Allerdings, wenn in einem Monat mehr Leute Geburtstag haben, ist er dann doch nicht ganz so praktisch. Aber er sieht auf jeden Fall witzig aus.

Bullet Journal Ideen Geburtstagskalender

Danach folgt eine Seite Gewichtstracker. Diese Seite habe ich wie eine Rennstrecke mit Zwischenzielen gezeichnet. Eine Art Staffellauf. Denn das ist eine Abnahme ja. Man geht von einem Ziel zum nächsten. Sollte man zumindest 😉

Bullet Journal Ideen Gewichtstracker

Auf der nächsten Seite habe ich Ausflugsziele und Events. Auf dieser Seite habe ich aufgeschrieben und schreibe ich auf, wohin ich mit meiner Familie – oder auch alleine – hin möchte. Allerdings ist es auf das Jahr 2019 beschränkt. Also hier schreibe ich nicht rein, dass ich zu meinem 40. Geburtstag auf Hawai’i sein möchte 😉

Außerdem habe ich diese Seite als Checkliste angelegt. Das soll mich dazu anspornen, diese Dinge auch wirklich zu unternehmen.

Bullet Journal Ideen Ausflugsziele

Dann folgt mein Bücherregal. Da trage ich ein, welche Bücher ich gelesen habe. Das kann man auch anders machen und eintragen, welche Bücher man lesen möchte. Wenn man das Buch gelesen hat, malt man es im Bücherregal aus. Ich befürchte, mein Regal bleibt ziemlich leer 😀

Bullet Journal Ideen Bücherliste

Auf der nächsten Seite meines Bullet Journals findet man eine Filmliste. Hier trage ich Kino-Filme ein, die ich sehen möchte. Leider bringt unser Kino nicht alle Filme und das nächste größere ist über 50 km von uns entfernt. Also hier werde ich wohl leider wenig Filme abhaken können =(

Bullet Journal Ideen Filmliste

Die nächste Doppelseite beherbergt die Ideenschatzkiste. Hier kommt rein, was gute Ideen sind. Oft habe ich Ideen, die ich aber nicht sofort umsetzen kann/will und da ist es schon super, wenn man da so eine “Schatzkiste” hat, in die man die Ideen im Vorbeigehen mal eben reinschmeißt =)

Bullet Journal Ideen Ideenschatzkiste

Bis hier hin gab es ein paar Eindrücke von meiner Einteilung am Anfang. Jetzt hüpfen wir ganz zum Schluss. Ja, richtig gelesen. Wir hüpfen auf die letzten 3 Seiten. Denn da gibt es auch schon etwas zu sehen. Nämlich einmal meine Wiegetabelle. Ich wiege mich einmal die Woche und das Ergebnis kommt in diese Tabelle. So habe ich einen visuellen Eindruck von meinem Fortschritt.

Bullet Journal Ideen Gewichtstabelle

Und auf der letzten Seite habe ich etwas ausprobiert. Ja, auch dafür kannst du dein Journal nutzen. Für kleine, künstlerische Experimente. Diese Seite ist übrigens meine Lieblingsseite im Bullet Journal:

Bullet Journal Ideen Artbookstil

So, nun hüpfen wir wieder nach vor. Denn nach der Ideenschatzkiste kommt meine erste, doppelseitige Monatsübersicht. Auf der einen Seite steht das Monat auf der anderen Seite habe ich:

  • einen Habit Tracker (falsch geschrieben, gleich bemerkt, nicht mehr zu ändern gewesen),
  • eine kleine Übersicht über wichtige Termine,
  • persönliche Ziele für den Monat (keins erreicht) und
  • Blogging Ziele (alle erreicht).
Bullet Journal Ideen Monatsübersicht und Tracker

Und dann kommen schon die Wochenübersichten

Und wie du sehen kannst, ändern sich die Wochen immer ein wenig. Denn das ist das tolle an einem Bullet Journal: du kannst es immer auf deine aktuellen Bedürfnisse und Ziele anpassen. Am Anfang zum Beispiel gibt es immer wieder die Rubrik Haushalt. Diese Rubrik ist in der Kalenderwoche 7 schon nicht mehr vorhanden. Am Anfang habe ich Tages-To-Dos festgelegt. Doch das setzte mich zunehmend unter Druck. Daher habe ich später nur mehr Wochen-To-Dos und in den einzelnen Tagen trage ich ein, was ich an diesem Tag erledigt habe.

Auch so habe ich einen Überblick darüber, wie weit ich mit meinen unterschiedlichen Wochenaufgaben bin.

Nach jedem Monat gibt es die Erinnerungsdoppelseite. Da kommen bei mir Bilder hinein, die für mich die schönsten Momente des Monats repräsentieren. Du kannst dir aber auch Sprüche reinschreiben, die dir besonders gefallen haben, eine Restaurantrechnung einkleben, den Kinokassenbon oder Sonstiges.

Bullet Journal Ideen Erinnerungen Februar

Dass ein Bullet Journal flexibel ist und sich dir anpasst, habe ich schon erwähnt. Das ist für jede Seite in deinem Journal so. Die nächsten zwei Monatsübersichten sollen das noch einmal veranschaulichen.

Bullet Journal Ideen Monatsübersicht Februar mit Tracker

Diese Monatsübersicht unterscheidet sich extrem von der Monatsübersicht Jänner. Denn hier habe ich meinen ersten Moodtracker (Gefühle) untergebracht, wieder wichtige Termine, Ziele und Ideen.

Und wie du siehst, sieht die aktuelle Übersicht wieder ganz anders aus. Hier habe ich sogar eine Seite eingeklebt, weil mir diese Sketchnote-Übung so gefallen hat und ich nicht wusste, wohin damit. Also hat sie ihren Platz im Bullet Journal gefunden. Der Moodtracker kommt mit weniger Farben aus und die Ziele, Ideen und wichtige Termine habe ich weggelassen.

So, nun habe ich dir Einblick in mein kleines Heiligtum gewährt. Ich nutze mein Bullet Journal insgesamt als Projektplanungs- und Tagebuch mit viel Schnick Schnack. So muss es natürlich nicht sein und du kannst dir sogar bereits vorgedruckte Bullet Journals kaufen.

Mein 9jähriger Sohn hat zum Beispiel so eines. Vielleicht darf ich euch das auch einmal zeigen. Ich frage ihn.

In der Galerie findest du alle Seiten aus meinem Journal. Möchtest du ein bestimmtes Bild vergrößern brauchst nur darauf zu klicken. Da siehst du auch schön, wie sich die einzelnen Wochen dann doch voneinander unterscheiden. Und wie so eine Woche aussieht, wenn sie ausgefüllt ist.

Führst du ein Bullet Journal oder spielst du mit dem Gedanken, eines zu führen? Hast du Fragen oder möchtest du deine Erfahrungen teilen? Ich freue ich auf dein Kommentar =)

Auf bald,
Babsi Hey


In der Reihe “Bullet Journal” bereits erschienen:

Hier folgen bald neue Links


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