Pesto aus Wildkraut

Pesto Rezept

Bevor ich dir heute mein Pesto aus Wildkraut zeige, möchte ich einen Warnhinweis geben: Finger weg von Wildkräutern und Gemüse, wenn du dich damit noch nicht so gut auskennst. Wildkräuter und -gemüse sind zwar super gesund, aber nur, wenn man sie auch richtig erkennt. Oft ist die Verwechslungsgefahr mit ungenießbaren, ja sogar mit GIFTIGEN, Kräutern und Gemüsesorten sehr groß.

Am Ende des Beitrags gebe ich dir noch eine sichere Alternative zum Wildkraut. Beide Varianten habe ich schon ausprobiert und war davon begeistert 😉 Wenn du Interesse daran hast, dir Wissen in Bezug auf Wildkräuter und Wildgemüse anzueignen, dann empfehle ich dir eine Kräuterwanderung in deiner unmittelbaren Umgebung mitzumachen. Oft sind diese Wanderungen auch Kinderwagenfreundlich und du lernst an einem Nachmittag die Kräuter und Gemüsesorten deiner Umgebung kennen.

Ein Pesto aus Giersch

Zuerst möchte ich dir erzählen was Giersch ist und was dieser kann:

Giersch ist ein Wildkraut, das man oft an Waldrändern findet. Aber auch an feuchten und schattigen Plätzen im eigenen Garten. Bei mir wächst, eigentlich schon wuchert, Giersch im Vorgarten in einem schattigen Eck, das sehr feucht ist.

Giersch enthält sehr viel Vitamin C. Vitamin C stärkt das Immunsystem.

Giersch hat auch eine heilende Wirkung. Und als Aufguss mit Pfefferminze ist es ein top Erfrischungsgetränk.

Giersch kann man auch zu Salat oder Spinat verarbeiten. Für den Salat sind die jungen Blätter zu empfehlen. Die älteren, größeren sind sehr zäh und werden auch beim Kochen nicht weicher.

Aber nun zum Pesto

Um Pesto herzustellen brauchst du folgende Arbeitsgeräte:

Einen Häcksler oder einen Mixstab oder
Schneidebrett und ein scharfes Messer/Wiegemesser

Ich habe meinen Häcksler benutzt 😉

Folgende Zutaten brauchst du für das Giersch-Pesto:

  • Einen Bund Giersch
  • Pinienkerne oder Sesamkörner
  • 1 Zwiebel
  • Knoblauch nach Geschmack (2-3 Zehen)
  • Olivenöl
  • etwas Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Nun zur Zubereitung

Die Blätter spülen und entweder fein hacken oder aber in den Häcksler geben. Pinienkerne (Sesamkörner) in einer Pfanne ohne Fett anrösten und zum Giersch dazu geben.

pinienkerne
Pininenkerne ohne Fett anrösten.
giersch und pinienkerne
Pinienkerne und Giersch vereinen 🙂

Danach in der selben Pfanne den Zwiebel und den Knoblauch anschwitzen. Da ich mit dem Häcksler arbeite habe ich weder Zwiebel noch Knoblauch besonders fein geschnitten.

zwiebel und knoblauch
Zwiebel und Knoblauch anschwitzen.

Wenn der Zwiebel und der Knoblauch schön glasig sind (nach Geschmack kannst du sie natürlich etwas anrösten lassen) dann können sie auch zum Giersch und den Pinienkernen wandern.

Dann im Häcksler alles schön fein häckseln. Wenn das ganze trocken ist, füge so viel Öl hinzu, bis es deinem Geschmack entspricht.

Das Pesto kannst du entweder einfrieren, im Kühlschrank für einige Tage aufbewahren (etwas Olivenöl darüber, dass eine leichte Schutzschicht entsteht) oder du mischt es mit Teigwaren und verspeist es sofort 😉

Bei uns kam das so gut an, dass meine Kids sogar noch Nachschlag haben wollten. Das war sehr ungewöhnlich.

Als Alternative zum Giersch möchte ich dir Rucola empfehlen. Die Arbeitsschritte bleiben gleich. Nur der Geschmack ändert sich ein wenig. Doch wenn du dich (noch) nicht mit Wildkräutern auskennst, bist du mit Rucola einfach auf der sicheren Seite.

Auf bald,
Babsi Hey


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Titelbild von Hutch Rock


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