Wie ein Speiseplan Geld und Zeit spart

Speiseplan spart Zeit und Geld

Im letzten Beitrag habe ich geschrieben, dass ich in meinem Bullet Journal einen Speiseplan integriert habe. Heute zeige ich dir, wie genau ich diesen Speiseplan führe und was er mir bringt.

Der Speiseplan ist bei mir in der Wochenübersicht mit drinnen. Am Sonntagabend überlege ich, was ich in den nächsten 7 Tagen kochen möchte. Hier geht es wirklich nur um die Hauptspeisen. Also ich plane nicht im Bullet Journal ganze Menüs. Das mache ich, wenn ich es mache, auf einem extra Blatt Papier.

Bullet Journal Speiseplan
Hier ein Beispiel für den Speiseplan im Bullet Journal

 

Natürlich brauchst du kein Bullet Journal, um einen Speiseplan zu erstellen. Das kannst du auch einfach so machen 😉 Aber bei mir stehen die im engen Zusammenhang. (Bullet Journal interessiert dich auch? Dann klicke hier)

Wie genau spart ein Speiseplan Zeit und Geld?

Das beginnt schon beim ersten Mal erstellen eines Speiseplanes. Man überlegt sich die 7 Speisen und trägt diese ein. Bei mir ist es, wie man am Bild schon sehen kann, eine reine Checkliste. Also ich plane nicht den genauen Tag für die Speise, sondern tatsächlich nur „für diese Woche“.

Das spart beim ersten Mal schon einmal Geld. Denn ich kann dann eine Einkaufsliste zusammen schreiben und gehe schon einmal strategischer Einkaufen. Es wandert nur das in den Einkaufswagen, was ich tatsächlich benötigen werde.

Du kennst das bestimmt: Du gehst einkaufen und die Dinge, die ständig gebraucht werden, werden schnell zusammen getragen, denn man weiß auch ganz ohne Liste, dass man sie braucht. So Sachen wie Brot, Milch, Kaffee, Tee, Butter, und so weiter. Es ist eben Standard. Doch dann muss man überlegen, was man denn kocht. Mit etwas Glück fällt einem auf Anhieb was ein, aber was muss man kaufen und was hat man noch zuhause? Entweder man kauft einfach alles und hat dann vieles zwei Mal oder man kauft nicht alles und stellt zuhause fest, da fehlt noch was.

Zumindest geht es mir immer so. Oder besser gesagt: Es ging mir immer so. Also schreibe ich nun schon am Sonntag Abend, was ich die Woche über kochen möchte. Dann geht es an das Einkaufsliste-Schreiben. Nachdem ich schon weiß, was ich kochen werde, kann ich schon einmal durchchecken, was ich kaufen muss, weil es fehlt bzw. was ich nicht kaufen muss, weil noch genügend davon zuhause ist.

Unser Wocheneinkauf ist dann am Montag. Zur Wochenmitte hin fahren wir dann meist noch einmal. Das hat zwei Gründe.

Der erste Grund ist unsere Haushaltsgröße. Manche Sachen, wie Brot, kann ich nicht so viel einkaufen, wie wir benötigen. Ich kann zwar Brot einfrieren und das mache ich auch, aber auch die Größe des Gefrierschrankes ist nicht unendlich. Da andere Sachen darin auch noch Platz brauchen, wie zum Beispiel Fleisch und Gemüse (die Mengen sind auch groß, denn wir sind 6 Personen), passen höchstens drei Kilo Brot hinein. 

Der zweit Grund ist, dass wir sehr gerne wirklich frische Zutaten möchten und diese haben natürlich nicht so eine lange Haltbarkeit. Also kaufe ich am Montag frische Zutaten, die bis Mittwoch oder Donnerstag aufgebraucht sind. Dann muss ich noch einmal los für die frischen Zutaten 😉

Durch das, dass ich den Einkauf gut durchplanen kann, spare ich mir sehr viel Zeit und eben Geld. 

Ich spare dann noch zusätzlich Geld, denn ich habe diesen Plan mit 7 Speisen. Jetzt verkoche ich aber vielleicht gar nicht alle geplanten Speisen. Gründe dafür gibt es viele. Zum Beispiel, weil wir kurzfristig zum Essen eingeladen werden bei Mama oder Schwiegermama. Oder ich habe von einer Speise so viel gekocht, dass am nächsten Tag noch etwas da ist, dass am darauf folgenden Tag noch einmal alle satt werden (dieser Grund trifft übrigens am häufigsten zu)

Also werden nicht alle 7 Speisen abgehakt (in meinem Fall werden die Ceckboxen rot gefüllt) und ein oder zwei Speisen sind am Sonntag Abend ganz ohne Häkchen (bzw sind bei mir diese Checkboxen dann in rot-schwarz gehalten). Diese Speisen übertrage ich dann ganz einfach in die nächste Woche und es ist dann oft so, dass ich gar nicht viel einkaufen muss, weil ich die Zutaten ja schon besorgt habe (außer natürlich die ganz frischen)

Und wieder hat mir der Plan dabei geholfen, Zeit und Geld zu sparen.
Zeit, weil ich erst gar nicht so lange nachdenken musste, was ich kochen soll.
Geld, weil ich die Woche darauf weniger einkaufen muss.

Andere, positive, Effekte

Zum einen hat man einen Überblick darüber, was man so in letzter Zeit gekocht hat und kann die Speisen abwechslungsreicher gestalten. Dazu muss man sich die Pläne allerdings aufheben.

Zum anderen wirft man viel weniger von den Lebensmitteln weg, weil man schon mal gar nicht zu viele einkauft. In Zeiten der Lebensmittelverschwendung halte ich das für einen ganz wichtigen Beitrag, den jeder von uns leisten kann.

Mit der gewonnen Zeit kannst du dich dann mit schöneren Dingen, als mit Einkauf, beschäftigen. Und mit dem gesparten Geld, und da kommt einiges zusammen, kannst du dir oder deinen Kindern etwas Schönes kaufen (oder für den nächsten Urlaub sparen…).

Mein Fazit

Ich habe mit dem Speiseplan, den ich seit März konsequent führe und umsetze, unsere Wochenausgaben um ca 20 € senken können. Klingt jetzt nicht mächtig viel, aber wenn man es auf das ganze Monat aufrechnet (4 Wochen), dann sind es immerhin schon wieder 80 €. Auf das Jahr gerechnet (52 Wochen) sind das rund 1.040 €.  Und das ist, zumindest für uns, schon viel. Mit jedem Wochenplan wird es aber noch besser. Extras für die Kinder, wie Naschsachen, sind da trotzdem dabei 😉 

Du siehst, ein Speiseplan lohnt sich. Auch wenn du keine Speisen in die nächste Woche übertragen kannst. Ein Speiseplan spart dir auf jeden Fall Zeit und Geld.

Kochst du schon nach Plan? Wie sind deine Erfahrungen?
Oder denkst du gerade darüber nach, nach Plan zu kochen?
Dann hoffe ich, ich konnte dir ein wenig bei der Entscheidung helfen 😉

Deine Babsi


Das Titelbild ist mit dem Onlinetool canva entstanden.

4 Kommentare

  1. Ich koche ja auch nach Plan 😀 ist vielleicht bei zwei Personen nicht zwingend notwendig, aber da vor allem mein Freund so ein „Spontanesser“ ist, muss ich gefühlt jeden Tag einkaufen und ständig Essen wegschmeißen. Will ich nicht, also gibt es einen Plan und an den wird sich gefälligst auch gehalten! 😀 Außerdem kann man so auch echt etwas Abwechslung in den Speiseplan bringen.
    LG Sabrina

    1. Liebe Sabrina,
      toll, dass du, auch wenn ihr „nur“ zwei seid, auch nach Plan kochst. Ich finde das sehr sinnvoll, egal wie groß der Haushalt ist 😉 Überhaupt, weil man ja wirklich viel weniger wegschmeißen muss 😉
      Liebe Grüße Babsi

  2. Liebe Babsi, ich mach das auch immer so.
    Es macht auch Spaß, wenn wir alle gemeinsam uns schon am Sonntag überlegen was wir die Woche über essen wollen.
    Ich lese deinen Blog sehr gerne, immer wieder erkenne ich mich darin wieder.
    Lg. Manuela

    1. Hallo Manuela,
      das freut mich, dass dir mein Blog so gut gefällt und dass du dich darin wiedererkennen kannst <3
      Ich gebe dir recht. Das gemeinsame Überlegen, was man die Woche über kochen soll, macht auch Spaß und vermittelt den Kindern, dass ihre Meinung auch total wichtig ist 😉 Hätte ich im Beitrag erwähnen können... Naja, beim nächsten Mal dann 🙂
      Liebe Grüße Babsi

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