Wir brauchen uns nur an den Händen fassen, ein Räucherstäbchen anzünden, die Muttergöttin anrufen und unser ganzes Leben ist Sonnenschein, Blumenwiese und Freiheit.
Nicht zu vergessen: Tanzen, singen, beten. Am besten nackt ums Lagerfeuer.
Ja, also, nein.
Denke positiv und es wird sich etwas ändern
Ist das hilfreich? Wenn es für dich passt, dann ja. Aber: Vorsicht! Das ist 21. Und wie wir wissen, 21* ist nur die halbe Wahrheit 😉 (Falls du es nicht weißt, die Erklärung findest du am Ende des Beitrags)

Denke positiv, dann bist du vor Negativem geschützt
The truth is: Jahrelang habe ich auf biegen und brechen versucht, alles positiv zu sehen. Die Sonne, die Blumen, das Summen der Bienen, die scheiß Stechmücke im Schlafzimmer.
Doch es passierten weiterhin negative Dinge. Ständig. Und somit stufte ich die Aussage als grundlegend falsch ein.
Sieh dich positiv, dann bist du vor Negativem geschützt
Das ist jetzt auch noch nicht 42, aber näher dran als 21. Auf meinem Weg in meine eigene Spiritualität habe ich mal mit mir aufgeräumt. Mit meiner Vergangenheit. Und wenn du damit anfängst, dann siehst du nun im Schlamm, dass da vieles war und ist, das doch gut war und ist.
Wenn nicht immer alles glatt läuft, dann neigen wir dazu, das Gesamtpaket als falsch oder schlecht einzustufen. Naja, eben als völlig negativ.
So wie ich meinen Wohnort zum Beispiel. Seit 15, bald 16, Jahren wohnen wir hier, wo ich eben wohne. Und seit 15 Jahren passieren lauter blöde Dinge. Dinge, die mich verbittern ließen, einen Groll gegen die Welt entstehen ließen. Ich war voll in meiner Negativität gefangen.
Gehe in dich und sieh das Gute im Schlechten
Wir nähern uns der 42. Mit riesigen Schritten. Geht es dir zu schnell? Setzt dich kurz und atme durch.
Eines Tages, wie ich so ganz bei mir war, da ging mir ein Licht in meinem Sumpf auf. Das Licht, das zu allem führte, was jetzt kommt. Denn Negatives und Negativität sind zwei paar Schuhe.
Ich konnte es sehen und fühlen. Es gibt so viel Gutes um mich. Meinen Mann, meine Kinder, meine Tierchen (Hunde, Katzen), meinen wilden ungezügelten Garten, den ich auch gern als schlecht ansah. Doch da sah ich ihn durch die Brille der Gesellschaft.
Jetzt sehe ich ihn lieber durch die Brille der Schöpferin.
Ist er wild? Ja, sowas von.
Ist er ordentlich? Hell, nah.
Bietet er Platz für Krabbeltiere, Vögel, Schmetterlinge – kurz gesagt: für Leben? Hell, yeah.
Zu abgehoben? Mag sein. Aber jetzt zur 42 – die ganze Wahrheit
The new truth
Beim positiv sehen oder fühlen geht es nicht darum, dass dir nie wieder etwas Schlechtes (Negatives) passiert. Das ist eine Lüge – eine die noch dazu frustriert. Ich fühlte mich immer als Versagerin, wenn ich doch alles positiv gesehen habe und dann – kapusch kabämm – Auto kaputt.
Wie kann das angehen? Ich mache alles, was die Gurus da draußen predigen und das scheiß Auto geht trotzdem kaputt.
Ja – genau. Das scheiß Auto geht trotzdem kaputt. Der blöde Strom wird trotzdem zum Luxusgut. Dein Kind quengelt trotzdem noch, dein Mann geht dir trotzdem noch auf den Senkel.
Und, liebe Knalltüte – was ändert sich wirklich?
Deine höchst eigene, gelassene Sicht auf all den Kack. Challenge accepted. Nimm den Mist und verwandle ihn in Dünger für deine Entwicklung.
Setz‘ deiner Negativität ein Ende.
Sieh Möglichkeiten, die sich dir im Schlechten anbieten, um etwas Gutes zu erschaffen. Simple Beispiele: Gelassenheit, Geduld, starke Liebe zu dir selbst, die Fähigkeit einfach mal „Nein“ zu sagen… und mit der Zeit hast du so viel Übung darin gelassen zu sein, dass du sofort – bei jedem Kack, der daherkommt – klar siehst und erkennst, was du jetzt tun kannst und was eben nicht.
Denke positiv – dann bist du vor Negativität geschützt…
…weil du gelernt hast im Sturm stehen zu bleiben. Du darfst wackeln, mach ich auch, macht der mächtigste Baum im Sumpf auch. Aber lass dich einfach nicht mehr brechen.

Lass das Negative nicht dein Sein übernehmen. Das Negative (Ereignis) passiert einfach, aber Negativität (Groll) ist das, was uns lähmt.
Das ist meine Wahrheit zum Thema und ich hoffe, sie kann dir ein Stück weit auf deiner Reise helfen.
Bereit für deine Sturmphasen?
Wenn du möchtest, schreibe mir gern vertraulich, was dich gerade bewegt. Einfach nur, um es loszuwerden 😉 Ich bin da <3
Babsi, die Knalltüte
*Erklärung zur 42 und 21: Es ist die Anspielung auf Douglas Adams‘ Werk „Per Anhalter durch die Galaxis“. Da wird ein allwissendes Wesen gefragt, was die Antwort auf alles im Universum ist. Jahrhunderte später kommen die Menschen und wollen die Antwort hören. Und sie lautet (sinngemäß): Die Antwort auf alle Fragen im Universum lautet: 42. Das ist also die ultimative Antwort auf wirklich alles 😊
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