Das war unser Weihnachten

unser Weihnachten

Nun ist es schon wieder vorbei und Silvester steht vor der Tür. Ein Wahnsinn, wie schnell immer alles geht. Ich erzähle euch ein wenig, wie unser Weihnachten im Endeffekt war. Schließlich war es ja so, dass wir schon dachten, Weihnachten würde ins Wasser fallen. Denn genau ein paar Tage vor dem 24. erkrankte unser Dean an der Magen Darm Grippe.

Am 23. am Abend bekam dann mein Mupfel Fieber und ich wusste nicht, warum. Kurze Zeit später bekam dann ich Magen Darm Probleme. Für mich war Weihnachten eindeutig gelaufen. Ich stellte mich darauf ein, dass wir alle am 24. flach liegen würden.

Doch wider aller Erwartungen ging es uns allen besser.

Der 24. Dezember

Wir hatten nix fertig. Es ging uns schließlich nicht so gut die Tage zuvor. Kekse waren nicht fertig. Wohnzimmer, wo die Bescherung stattfinden sollte, war nicht fertig. Der Baum war noch nicht fertig. Ich überlegte lang hin und her und kam dann zu dem Schluss, dass das alles eigentlich nebensächlich ist. Ob nun Kekse da sind oder nicht. Ob das Wohnzimmer auf Hochglanz poliert ist oder nicht. Und unser Weihnachtsessen, Ente war geplant mit Semmelknödel und Rotkraut, musste ich sowieso nicht zubereiten. Würde eh keiner vertragen. Und wenn man nicht kochen muss, hat man plötzlich ganz viel Zeit zur Verfügung 🙂

Also habe ich schnell das Wohnzimmer aufgeräumt und Möbel verrückt und schon war es bereit. Wir stellten den Baum zwar schon am 23. auf aber erst jetzt wurde er mit den Kindern geschmückt. Ok, wir brauchten für das Schmücken sehr lange. Ein Zeichen dafür, dass wir halt noch etwas geschwächt waren. Aber ich sah das ganz positiv. Denn so wurde die Zeit rüber gebracht und die Kinder waren beschäftigt.

baum schmücken

 

 

Die Bescherung

Nachdem wir so lange für das Baum schmücken gebraucht haben, verging dann die Zeit rasend schnell. Kinder geschnappt und ins obere Stockwerk verschwunden. Wir haben uns alle ein wenig hübsch gemacht. Aber nicht so hübsch wie sonst. Dazu fehlte uns diesmal die Muse. Und dann standen wir im, mittlerweile dunklem, Kinderzimmer und starrten beim Fenster hinaus. Wir waren ganz still und hofften, dass wir einen Blick auf den Weihnachtsmann erhaschen. Aber Fehlanzeige. Ich glaube, er ist auf der anderen Seite des Hauses verschwunden 😉

Denn mein Mann kam dann plötzlich und meinte, wir sollen kommen. Ganz leise schlichen wir hinunter. Und da schimmerte es schon aus dem Wohnzimmer. Die Kinder strahlten heller als der Baum, als sie sahen, was da alles aufgebaut war

 

 

Unser Mupfel kam aus dem Staunen dann gar nicht raus. “Wow! Mama, so cool… Cool… So so cool.” waren seine Worte. Dann ging alles ganz schnell. Denn unser Mupfel stürmte zu den Sachen und wollte gleich alles bespielen. Auch die größeren waren dann nicht mehr zu halten und es wäre auch unfair gewesen.

 

 

 

 

 

Das war, glaube ich, die kürzeste Bescherung meines Lebens 🙂 Naja, Pubertier, Chaos-Mann und ich ließen uns mehr Zeit. Jeder machte immer ein Geschenk auf.

 

 

 

 

 

 

Und dann hieß es einfach genießen. Spielen, schauen, bauen, staunen. Mupfel ging dann um 20 Uhr ins Bett. Die anderen etwas später.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Feiertage

Zu den Feiertagen waren wir dann eingeladen. Zuerst trafen wir uns mit all meinen Geschwistern, ich habe vier, bei meiner Mama. Das ist schon so Tradition. Jedes Jahr, am 25. Dezember, kommen wir alle dort zusammen. Insgesamt waren es dieses Jahr 18 Personen. Ja, unsere Familie wird immer größer 😉 Da fehlten allerdings zwei. Meine erwachsenen Neffen waren dieses Jahr nicht dabei. Es war ganz schön. Etwas laut, wegen den Kindern und ich war etwas müde. Aber sonst war es wirklich toll. 

Am 26. waren wir dann bei Schwie-Pa und Schwie-Ma eingeladen. Auch da kamen dann insgesamt 18 Leute zusammen. Aber es war weniger laut oder ich war einfach nicht so müde. Die Kinder hatten ihren Spaß, die Erwachsenen auch. 

Am 27. war dann mein Schwiegermonster dran. Da waren nur wir. Ist auch besser so. Denn Platz hast du dort keinen. 

Und dann war endlich Ruhe. Wir konnten zuhause bleiben und einfach genießen 😉

Eines weiß ich allerdings mit absoluter Sicherheit. SO machen wir das nie wieder. Die Kinder waren schon sauer, weil wir ständig fortgefahren sind und sie nicht mit ihren neuen Sachen spielen konnten. 

Unlustiges

Es gab auch Momente, die so nicht laufen sollten. Aber über die schreibe ich ein anderes Mal. Und darüber, was ich beim nächsten Mal, und das kommt schneller als man denkt, anders machen werde. Meinen Kindern zuliebe.

Wie war denn euer Weihnachten? Erzählt es mir in den Kommentaren. Ich würde mich freuen 😉

Jetzt bleibt mir nur noch eines zu sagen:

Ich wünsche euch einen guten Rutsch und ein frohes, neues Jahr!

Eure Babsi


 

2 Kommentare

  1. Toller, ehrliche Bericht. Ich hoffe, ihr kommt alle gesund ins neue Jahr.
    Mein Weihnachten war entspannt – Wanderung durch die neuseeländischen Berge, Buch lesen, leckeres Dinner, welches ich nur bestellen, aber nicht zubereiten musste… Alles genau nach meinem Geschmack (nicht nur das Essen).

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