Hausaufgaben ohne Stress
Lernen & Schule

Hausaufgaben ohne Stress – unsere 5 Strategien für entspannte Nachmittage

Lesedauer: ca. 4 min

Hausaufgaben können stressig sein – oder entspannt.
Ich zeige 5 Strategien, die den Alltag ruhiger machen.
Kein Drama, nur Struktur und Vertrauen.


Hausaufgaben.

Allein das Wort hat in manchen Familien das Potenzial, den Blutdruck in die Höhe zu treiben.
Ich höre von Tränen, Geschrei, „Ich mag nicht!“ und Eltern, die irgendwann genervt rufen:

„Jetzt setzt dich endlich hin!“

Und ich?
Ich sitze da und denke: Bei uns läuft das irgendwie… anders.

Nein, das heißt nicht, dass bei uns immer alles perfekt und harmonisch ist.

Aber Hausaufgaben sind bei uns tatsächlich kein riesiges Streitthema mehr.

Vielleicht liegt es daran, dass meine Kinder es aus der Homeschooling-Zeit gewohnt sind, schulische Dinge zu Hause zu erledigen.

Vielleicht liegt es auch daran, dass sich bei uns ein paar Routinen eingeschlichen haben, die ganz automatisch für Ruhe sorgen.

Heute möchte ich diese fünf Strategien mit dir teilen – nicht als „So musst du es machen!“, sondern als Einladung, mal darüber nachzudenken, welche kleinen Stellschrauben bei euch vielleicht etwas Stress rausnehmen könnten.

Fester Rhythmus statt täglicher Diskussion

Bei uns ist klar: Hausaufgaben haben einen festen Platz im Tagesablauf. Meistens gleich nach der Schule, bevor jemand so richtig in den Chill-Modus kippt.

Das klingt strenger, als es ist – aber es spart uns jeden Tag diese leidige Diskussion:

„Jetzt? Später? Nach dem Spielen? Morgen?“

Die Entscheidung wann ist getroffen, also können die Kinder sich auf das Tun konzentrieren.

💡 Reflexionsfrage für dich:

Habt ihr einen klaren Zeitpunkt für Hausaufgaben – oder diskutiert ihr täglich neu?
Manchmal reicht schon eine kleine Routine, um Konflikte zu entschärfen.

Eigenverantwortung fördern und sanft fordern

Ich sitze nicht daneben, erkläre nicht jede Aufgabe und ich bin nicht die zweite Lehrerin, die über die Schulter schaut.

Stattdessen vertraue ich darauf, dass sie selbst starten – innerhalb eines Rahmens, den wir gemeinsam festgelegt haben. Ich denke, dieses Vertrauen macht etwas mit Kindern: Sie fühlen sich ernst genommen. Und Kinder, die sich ernst genommen fühlen, haben viel weniger Grund zu rebellieren.

Das heißt übrigens nicht, dass ich mich nie einbringe oder helfe – aber erst, wenn sie aktiv um Hilfe bitten.

💡 Mini-Tipp:

Probiere mal, dich Schritt für Schritt zurückzuziehen. Erst zehn Minuten, dann zwanzig. Vielleicht lernen Kinder so, selbst Verantwortung zu übernehmen – und du entkommst der Hausaufgabenfalle.

Kurze Check-ins helfen dir und deinem Kind

Früher dachte ich, ich müsste ständig daneben stehen, um sicherzugehen, dass alles richtig läuft. Inzwischen weiß ich: Es reicht, kurz nachzufragen, ob alles passt.

Das signalisiert: „Ich bin da, wenn du mich brauchst“ohne Druck.

Durch diese gewonnene Zeit kann ich nebenbei andere Dinge erledigen. Natürlich möglichst solche Dinge, die die Konzentration der Kinder nicht stören.

Ruhige Arbeitsumgebung – ohne Nebenschauplätze

Unsere Hausaufgabenplätze sind… sagen wir mal: langweilig. Kein Fernseher, kein Handy, keine drei Geschwister, die durchs Zimmer hüpfen.

Das hilft ihnen ein Stück weit, konzentriert zu bleiben.

Wenn sie fertig sind, ist auch wirklich Schluss – und dann ist Zeit für Spaß. Sie können in den Garten gehen, auf der Couch gammeln oder auch den Fernseher anschalten. Meistens entscheiden sie sich dann bewusst für Entspannung auf der Couch, ganz ohne Beschallung eines Gerätes.

Kurz gesagt:

Kleine Erfolge feiern

Ja, ich freue mich ehrlich, wenn sie fertig sind. Ein einfaches „Cool, dass du das schon erledigt hast!“ wirkt Wunder. Lob heißt nicht, dass wir eine Party schmeißen müssen oder ich ihnen Standing Ovations biete – aber es ist ein Signal:

„Ich sehe, was du tust, und ich schätze es.“

Diese Anerkennung ist oft der Motor, der Kinder dranhält – gerade an Tagen, an denen sie selbst keine Lust haben. Uns erwachsenen Menschen geht es im Grunde nicht anders. Wenn wir schon blöde Aufgaben erledigen müssen – egal ob im beruflichen oder privaten Bereich – dann möchten wir auch, dass uns eine gewisse Wertschätzung zuteil wird.

Fazit

Hausaufgaben sind bei uns auch nicht das Highlight des Tages – aber inzwischen auch kein Drama mehr. Vor ein paar Jahren, lange vor dem Abenteuer Homeschooling, sah das noch ganz anders aus. Was damals abging, kannst du im Artikel Täglich grüßt das Hausaufgabendrama nachlesen.

Doch wir haben gelernt – als Familie. Kleine Gewohnheiten und ein bisschen Struktur können den entscheidenden Unterschied machen. Vielleicht hilft dir ja einer der Punkte, die ich vorgestellt habe, dabei, den einen Hebel zu finden, der euren Nachmittag wieder etwas entspannter macht.

Du bist dran:

Wie läuft es bei euch mit den Hausaufgaben?
Drama, Entspannung oder irgendwas dazwischen?

Ich freue mich schon jetzt auf dein Kommentar,
Babsi, die Chaosbloggerin mit Herz


Titelbild habe ich mit Hilfe der KI erstellt


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Babsi

Name: Babsi Heindl
Beruf:
Mama von 4, Chefassistentin in der Firma meines Mannes, Texterin, Illustratorin, Autorin
Hobbys: zeichnen, illustrieren, nähen, einfach alles Kreative
Kontakt:
babsi@chaoshoch6.at

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