Mitlaufen ist bequem, aber selten erfüllend. In diesem Beitrag erzähle ich, wie es ist, eigene Wege zu gehen, mutig Entscheidungen zu treffen und trotz Gegenwind zu wachsen – inklusive eines Printables, das dich auf deinem Weg begleitet.
„Folgen Sie nicht der breiten Masse. Die breite Masse hat keine Ahnung, wohin sie geht.“
– Aus „Die Kunst zu leben“ von Bob Proctor und Sandy Gallagher
Dieses Zitat hat mich gepackt. Weil es so unverblümt sagt, was viele von uns spüren – aber nicht auszusprechen wagen:
Dass mitlaufen bequemer ist, aber selten erfüllender.
Dass der eigene Weg oft dort beginnt, wo die Masse aufhört zu denken.
Anders zu leben klingt erstmal nach Freiheit, Selbstverwirklichung und diesem berühmten „Ich mach mein Ding“-Moment.
Aber in der Realität fühlt es sich oft eher an wie ein wackliger Seiltanz über einem Becken voller Zweifel, Kritik und ungefragter Meinungen.
Den eigenen Weg zu gehen ist nichts für Zartbesaitete – aber es ist auch nichts, was man sich verdienen muss. Es ist eine Entscheidung.
Und es ist ein Weg, der sich lohnt.
In diesem Beitrag erzähle ich dir, wie es ist, wenn man nicht mitschwimmt, sondern eigene Ufer sucht. Wie sich Gegenwind anfühlt, warum er dazugehört –
und warum das Schönste manchmal hinter dem größten Widerstand wartet.
Über den Mut, anders zu sein
Wir glauben, wir wären anders
Jeder denkt von sich: Ich gehöre nicht zur breiten Masse. Ich mach mein eigenes Ding.
Und gleichzeitig folgen wir alle gewissen Wegen. Weil sie sicher wirken. Weil sie vorgezeichnet sind. Weil sie anerkannt sind.
Klar, jede Generation bringt ihre eigenen Ideen mit. Und trotzdem laufen wir in denselben Bahnen. Nur ein bisschen hübscher gestrichen.
Wenn der Gegenwind loslegt
Mein Mann und ich haben vor vielen Jahren beschlossen: So wie es läuft, läuft’s nicht weiter. Wir wollten ein Leben, das uns glücklicher macht. Echter.
Also sind wir losmarschiert. Haben unsere Träume in Ziele verwandelt.
Und – Überraschung – wir sind dabei ein paar Mal ordentlich auf die Nase gefallen.
Vor allem dann, wenn wir dachten, wir können etwas übers Knie brechen.
Und natürlich kamen auch die Stimmen. Nicht die unterstützenden. Sondern die, die wehtun.
Eine Aussage ist mir besonders im Gedächtnis geblieben. Sie kam vor über acht Jahren und lautete:
„Eure alternative Lebensweise schadet euren Kindern.“
Autsch.
Mut ist nicht laut – aber standhaft
Was war denn eigentlich so alternativ an unserem Weg?
Wir haben uns erlaubt zu träumen. Und noch schlimmer: wir haben unsere Träume ernst genommen.
Wir haben losgelegt, nachjustiert, zurückgerudert, Anlauf genommen.
Wir haben begonnen, uns zu lösen.
Von Gedankenmustern, Limitierungen und von der Vorstellung, dass wir bloß funktionieren sollen wie kleine Arbeiterameisen.
Wir verabschieden uns von Menschen, die uns nicht guttun.
Manchmal real, manchmal nur innerlich – aber immer mit Klarheit:
„Ich lasse nicht mehr zu, dass du mich in deinen Strudel aus Missgunst ziehst.“
Unsere Kinder?
Die leben diesen Weg mit uns. Sie lernen, was es heißt, mutig zu sein. Frei zu denken und die Welt mitzugestalten.
Und wenn das schadet – dann gerne mehr davon. Die Welt braucht doch kreative Freigeister mehr denn je, oder wie siehst du das?
Wem willst du was beweisen?
Die größte Befreiung kam, als wir erkannt haben:
Wir müssen niemandem etwas beweisen.
Nicht Eltern, nicht Schwiegereltern, nicht Tante Hilde, Onkel Willi oder XY von Facebook.
Nur einer Person auf dieser Welt müssen wir was beweisen: uns selbst.
Also, frag dich:
Was willst du wirklich?
Was bedeutet für dich Erfolg?
Und was, wenn du dich einfach mal nur selbst beeindrucken willst?
Feier dich! Jeden Tag.
Auch wenn dein größter Erfolg heute war, überhaupt aufzustehen.
Großartig! Ehrlich.
Und was, wenn du scheiterst?
Dann bist du auf dem richtigen Weg.
Scheitern bedeutet:
Du hast es versucht.
Du bist nicht stehen geblieben. Du bist gewachsen.
- Ohne Scheitern kein Lernen.
- Ohne Lernen kein Fortschritt.
- Und ohne Fortschritt? – Stillstand.
Lass dich also nicht von den Stimmen bremsen, die dir sagen, dass irgendwer schon mal gescheitert ist.
„X hat das auch probiert und ist gescheitert.“ – Na und?
Ich bin nicht X. Und X ist nicht ich.
Ein letzter Gedanke – Geh deinen Weg
Viele „gut gemeinte Ratschläge“ sind nichts weiter als verpackter Zweifel.
Manche Menschen wünschen sich (bewusst oder unbewusst), dass du scheiterst – damit ihr Weltbild stabil bleibt.
Aber du bist nicht hier, um deren Ängste zu erfüllen.
Du bist hier, um deinen Weg zu gehen. Vielleicht einen völlig anderen.
Und das ist mutig. Und groß.
Also geh.
Anders. Mit Herz. Und mit Haltung.
Fazit: Den eigenen Weg gehen – auch wenn es Mut kostet
Anders zu sein ist kein Makel. Es ist eine Entscheidung.
Und ja – sie kostet Mut. Sie kostet Kraft. Manchmal auch Freunde, Zustimmung oder Bequemlichkeit.
Aber weißt du, was sie dir schenkt?
Freiheit.
Selbstachtung.
Und das unbeschreiblich gute Gefühl, dir selbst treu zu sein.
Du musst niemandem etwas beweisen.
Nicht der Familie. Nicht alten Schulfreunden. Nicht dem Algorithmus.
Beweise es dir selbst. Jeden Tag ein bisschen mehr.
Und wenn du mal stolperst – macht nix.
Die Richtung zählt.
Bonus: Den eigenen Weg gehen
Ich möchte dir mit diesem Artikel Mut machen. Mut, deinen eigenen Weg zu finden und erhobenen Hauptes zu beschreiten. Um dir dabei zu helfen, habe ich ein Printable für dich, das du dir ganz ohne Daten anzugeben herunterladen kannst, wenn du das möchtest.

Jetzt bist du dran: Lebst du das Leben, von dem DU geträumt hast?
Ich freue mich schon jetzt auf dein Kommentar,
Babsi, die Chaosbloggerin mit Herz
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