Wieso schreibe ich so gern?

flashback friday

Nachdem diese Woche keine Katastrophen und sonst keine schwerwiegende Ereignisse passierten, gibt es heute wieder einen Flashback Friday. Diesmal habe ich mich mit der Frage beschäftigt, warum ich so gern schreibe. Und kritzle. Und dichte. Ja, auch Gedichte kann ich. Obwohl die eher nix mit Romantik zu tun haben. So manches Gedicht aus meiner Feder ist auch mal brutal. Oder bezieht sich auf Sex. Aber nicht brutalen Sex.

Ok, so viel zu den Gedichten. Ich habe versucht, mich daran zu erinnern, wann das genau angefangen hat. Und es war eigentlich schon bevor ich schreiben konnte. Denn es begann mit

Lebhafter Fantasie

Ich konnte mir schon immer die ärgsten Geschichten ausdenken. Die so ziemlich “bekannteste” Geschichte ist die von Luke Skywalker. Der war nämlich mein imaginärer Freund. Er war grade mal 10 cm groß aber er hatte es schon faustig hinter den Ohren. Zum Beispiel hat der immer wieder die Nadel vom Plattenspieler kaputt gemacht. Ich weiß ja nicht, was ihn dazu getrieben hatte. Die hatte es ihm wohl angetan, die verflixte Nadel.

Je älter ich wurde, umso besser die Geschichten (Luke Skywalker verschwand irgendwann). Und als ich dann zur Schule ging kam das Dichten hinzu. Irgendwann hörte ich dann das erste Mal den Satz: “Du könntest ein ganzes Buch mit deinen Geschichten und Gedichten füllen.” Ich weiß aber nicht mehr, wer das sagte und wann.

Es war mir schlicht egal, denn

Schreiben mochte ich so gar nicht

Ernsthaft. Mir ging das auf die Nerven. Deutschunterricht, schreiben MÜSSEN und die ganzen Regeln. Also das Schreiben an sich machte mir noch gar keinen Spaß. Das ging so weit, dass ich in Deutsch sogar zwei Mal durchgefallen bin. Glaubt ihr nicht?

Doch! Das war so. Grammatik unter aller Sau und von Rechtschreibung keine Spur. Da hörte ich dann einmal “Solltest du jemals auf die Idee kommen, ein Buch verfassen zu wollen, dann such dir einen Ghostwriter.” Irgendwann stellte ich für mich fest, dass es bei mir gar nicht so sehr ums Nicht-können geht, sondern mehr ums Nicht-wollen. Da ist er wieder, der Sturkopf. Und mir ging der Knopf auf.

Plötzlich machte das Schreiben Spaß

Jede Idee, jedes Konzept, jedes Gedicht habe ich niedergeschrieben. Ich habe mit 14 Jahren begonnen, ein Tagebuch zu schreiben. Und da besserte sich auch mein Englisch schlagartig. Denn, damit meine jüngere Schwester nicht mein Tagebuch lesen konnte, habe ich meine Tagebucheinträge in Englisch verfasst. 

Meine Noten besserten sich in Deutsch und in Englisch gleichermaßen. Dann kam ich in die HAK später wechselte ich in die IT-HAS (die Gründe erzähle ich euch auch mal) und ich schrieb in beiden Sprachen super Texte. Ich hatte zwei Deutsch-Professoren (weil ich ja gewechselt hatte) und beide legten mir nahe, dass ich beruflich Texte schreiben soll. Entweder als Schriftstellerin (meine Fantasie ist noch die selbe, wie als kleines Kind) oder als Reporterin/Journalistin. Weil mir Recherche und argumentative Texte auch gut liegen.

Warum es nicht dazu kam

Na das habe ich hier am Blog schon ein paar Mal angeschnitten. Es gibt Gründe, dass es nicht so kam. Aber: Ich habe nun neue Projekte ins Auge gefasst und wer weiß… Vielleicht ergibt sich doch noch einmal was.

Denn es ist uns in die Wiege gelegt. Mein Großvater, den ich leider nie kennen lernen durfte (er starb 1963), war ein begnadeter Schreiberling. Meine Ma hat ein ganzes Buch geschrieben. Einer meiner Brüder hat schon Drehbücher geschrieben und ist Regisseur. Ihr seht, es liegt uns ganz einfach. Daraus was machen müssen wir natürlich selbst 😉

Geboren, um zu schreiben

Welche Talente habt ihr? Und macht ihr in dem Bereich auch was? Wenn ihr wollt, könnt ihr euch/eure Seite in den Kommentaren verlinken.

Eure Babsi


 

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