Alte Lasten, neue Bekanntschaften

So, nun ist es so weit. Der Frühling steht vor der Tür.
Gut, nicht, dass wir einen richtigen Winter gehabt hätten. Und trotzdem freuen wir uns alle auf den Frühling.

Wir freuen uns auf die wärmende Sonne. Auf frisches Grün in der Wiese und an denIMG_1368 Bäumen. Wir freuen uns auf die bunten Blumen, Schmetterlinge und sogar auf Bienen. Auf das Gezwitscher der Vögel am Morgen. Auf den Sonnenaufgang und dass man nicht mehr in der Dunkelheit frühstückt. Dass man auch um fünf Uhr Nachmittags noch mit den Kindern im Garten oder am Spielplatz rumtollen kann, weil es noch hell ist. Und was hält der Frühling noch so bereit?Den altbekannten Frühlingsputz. Ja, jeder beginnt seinen Garten und seinen Lebensraum zu putzen. Wir befreien ihn von alten Lasten. Es wird geputzt, geschrubbt, entrümpelt. Altes weicht, Neues bekommt einen Platz. Und nach getaner Arbeit können wir so richtig gut durchatmen.

Ich nutze diese Zeit aber nicht nur für meinen Garten und das Haus. In dieser Zeit räume ich auch in meinem Leben auf. Ich befreie mich von den Lasten des vergangenen Jahres und öffne mich für Neues. Das finde ich genau so wichtig, wie das andere. Man muss einfach regelmäßig sein Leben neu ordnen. Damit man wieder empfänglich ist für neue Ideen, neue Wege, neue Bekanntschaften, die einen weiterbringen. Dabei ist egal ob das im beruflichen oder privatem Bereich ist. Ab und zu brauchts eine andere Person, dass wir persönlich Fortschritte machen können.

Ich habe jetzt eine ganz tolle, nette Person kennengelernt, wo ich genau weiß, dass wir uns gegenseitig weiterhelfen können. Balsam für die Seele. Wir schwingen gleich und das findet man sowieso äußerst selten. Überhaupt ich, denn ich bin ja eher nicht der Mensch, der auf andere zugeht. Und ich bin fest davon überzeugt, dass ich sie nicht kennengelernt hätte, hätte ich nicht in meinem Leben angefangen aufzuräumen.

Denn ich wäre nicht offen für Neues gewesen.

Also so ein Frühlingsputz kann ganz schön wohltuend sein. Wohltuend für die Seele. Und auf die müssen wir besonders acht geben. Die kann man schwer heilen, wenn was kaputt geht. Den Körper kann man meistens reparieren, aber die Seele bleibt für immer verwundet.

Dabei ist es nicht wichtig, wie man das macht. Jeder hat da seine eigenen Rituale und Traditionen. Bei mir ist es sehr Situationsbedingt, wie ich jetzt mein Leben ordne und um was für einen Bereich aus meinem Leben es geht. Manchmal schreib ich es mir von der Seele. Oder ich drücke es in einer Zeichnung aus. Manchmal sind es Dinge, die ich laut aussprechen muss, um sie los zu werden. Und bei einigen kann ich das nur mit mir selbst ausmachen. Da drehe ich mir Entspannungsmusik auf, zünde ein Räucherstäbchen an und begebe mich in einen meditativen Zustand. Das Ergebnis ist in jedem Fall das gleiche:

Ich kann wieder befreit durchatmen.

Übrigens reinigen wir unser Haus auch von Zeit zu Zeit durch Räucherungen. Wir sind ein sehr spiritueller Haufen und wir glauben daran, dass sich negative Schwingungen und Energien sammeln. Entweder von uns selbst oder auch von außen mitgebracht. Wenn man die nicht von Zeit zu Zeit ausräuchert läuft irgendwie nix mehr richtig.

Eure Babsi

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