die Familie

“Chaos hoch 6” – Wer ist das eigentlich genau?

Hallo! Chaoshoch6 – Ein Mamablog, das sind wir. Wer ist wir?
Wir sind eine 6köpfige Familie. Bestehend aus zwei Erwachsenen (wenn man so will) und vier Kinder. Ein bunter Haufen kreativer Chaoten. Ich denke, kreativ und Chaot gehört sowieso fix zusammen.

Da hätten wir einmal:

Meinen Chaos-Mann (Chaos-Dad)

Ein Chaot durch und durch. Handwerklich begabt und kreativ, was uns schon oft geholfen hat. Schließlich leben wir seit 2010 im eigenen Häuschen, das ständig renoviert werden will. Das gibt sich mit nix zufrieden. Ein richtiges Chaos-Haus.

Mein Mann kann so ziemlich jede Idee, die er hat, umsetzen. Das ist manchmal anstrengend. Wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann werkelt er solange herum, bis es passt. Also ein kreativer, chaotischer Sturschädel. Das Chaos, das er anrichtet, macht er selten selbst wieder weg. Für Ordnung fehlt der Sinn.

Wenn er Ziele erreichen will, dann tut er das auch. Ohne Rücksicht auf Verluste. Seine Wege zu den Zielen sind selten gerade. Seine Abkürzungen, vor allem beim Autofahren, sind immer die Besten. Da kommt es schon einmal vor, dass wir plötzlich irgendwo im Nirgendwo stehen und er dann meint, er wollte uns nur die Welt zeigen.

Die Welt mit ihm erforschen ist IMMER ein spannendes Unterfangen. In den Wald gehen, ohne GPS oder Kompass, auch. Da werden aus 2 Stunden Waldspaziergängen ganz schnell 8 Stunden Wanderungen. Nach neun Jahren Beziehung habe ich mich aber daran gewöhnt. Die Kinder kennen ihn auch nicht anders. Also, alles gut! Nix passiert 🙂

Zusätzlich zum Chaos Mann, wird mein Leben bereichert von

Pubertier

Geboren 2002. Besucht das Gymnasium. Erklärt mir die Digitale Welt (ich bin nicht von gestern und trotzdem komm ich irgendwie nicht mehr überall mit), zockt gern, will Filmemacher werden. Er wollte eigentlich Kleinkindpädagoge (oder wie das heißt) werden. Aber nach dem er drei kleine Brüder hat, hat er sich die Sache anders überlegt. Er möchte doch etwas ruhigeres machen. Wundert kaum, kann ich voll verstehen.

Seines Erachtens nach ist er schon erwachsen und hat alles voll im Griff. Stimmt nicht, macht nix. Solange er zu mir kommt und mit mir spricht, ist alles in Ordnung.

Zimmer aufräumen wird überbewertet, was zur Folge hat, dass meine Geschirrschränke meistens leer sind, weil er in seinem Zimmer das Geschirr hortet. Als ich ihm gedroht habe, dass ich sein Zimmer aufräume, meinte er, das sei keine gute Idee. Ich könnte mir wehtun. Mama ist nun einmal ungeschickt und fällt vielleicht über Sachen.

Nach mehrmaligen Ermahnen, dass er zumindest seine Wäsche rausbringen soll, wäscht er jetzt seine Wäsche selbst. Das Geschirr findet auch hin und wieder den Weg zurück in die Küche. Manchmal sogar gleich in die Spülmaschine. In solchen Momenten glaube ich, dass ich Einhörner sehe.

Mad Max

Geboren 2010. Er redet gerne und vor allem viel. Zu allem weiß er etwas zu sagen. Und wenn er mal nicht mitreden kann, macht er es trotzdem. Selbst im Schlaf spricht er. Mit 1,5 Jahren hat er vollständige und verständliche Sätze gesprochen. Als er vier Wochen alt war begann er zu plaudern. Und an der Art und Weise, wie er geplaudert hat, konnte man schon erahnen, dass sein erstes Wort kein schönes sein wird. Ich behielt recht. Sein erstes Wort, noch vor dem Wort “Mama”, war ein Schimpfwort.

Seit einiger Zeit steht er total darauf, mit jedem zu diskutieren. Das nervt. Über jeden Sch…marren wird diskutiert. Jetzt geht er in die Schule. Ich wünsche seiner Klassenlehrerin gute Nerven. Er spricht auch während dem Unterricht mit seinem Sitznachbarn. Ich bin schon gespannt, wann ich das erste Mal vorgeladen werde.

Manchmal stellt er Fragen, die mich überfordern. Da denke ich mir, wie er überhaupt auf solche Sachen kommt und warum er sich den Kopf darüber zerbricht. Ein Beispiel. Da war er vier “Mama, warum haben die Kühlschränke im Supermarkt keine Türen? Das ist doch Energieverschwendung.”

Und sonst ist er ein Bub, der gerne kuschelt, der gerne Sachen baut und der ganz sensibel sein kann. Er ist stur wie sein Vater und arbeitet so lange an einer Problemstellung bis er eine zufriedenstellende Lösung gefunden hat.

Dean

Geboren 2011. Ein Wikinger. Seit er krabbeln kann wird alles erforscht und erklommen. Hinfallen macht nix. Aufstehen, Blut abwischen und weiter machen. Mit ihm ist mir schon öfter das Herz in die Hose gerutscht. “Mama, alles easy. Bin ja ein harter Kerl.”

Wenn er wütend ist, dann geht man besser aus dem Weg. Er kann sich selbst so in Rage versetzen, dass er unheimliche Kräfte bekommt. Da fliegt schon mal der Couchtisch durch die Lüfte. Sogar der Hund, der viel schwerer und stärker ist, geht ihm lieber aus dem Weg. Sein Kampfgeschrei ist total furchteinflössend. Dass ein so kleiner Mensch solch laute Geräusche von sich geben kann. Man nennt das auch berserkern.

Wenn er nicht gerade berserkert, dann ist er ein total lieber, hilfsbereiter, kleiner Zwerg. Zur Zeit möchte er lange Haare haben, um sich einen Wikingerzopf flechten zu können.

Mupfel

Gerboren 2015. Auf ihn mussten wir lange warten. Jetzt ist er endlich da und bereichert unser Leben ungemein. Er ist ein sehr genügsames Baby. Leicht zu unterhalten und total lieb. Wenn jemand weint kommt er sofort trösten. Er schenkt sehr viel Liebe und er kuschelt wahnsinnig gern. Ein richtiger Schmuser.

Sein bester Kumpel ist unser Hund Balu. Mit dem teilt er alles, mit ihm spielt er am Vormittag, wenn seine Brüder in Schule und Kindergarten sind. Am Abend schmust er mit Balu auf der Couch. Sie sind ein richtiges Dreamteam 🙂

Das ist meine Familie. Ohne sie wäre mein Leben nur halb so aufregend. Ok, eigentlich wäre mein Leben gar nicht aufregend. Total langweilig wäre es…

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