Der Hauskauf – Darauf hätte ich achten sollen

Ein Hauskauf ist eine große Sache. Auch wenn das Haus noch so klein sein mag. Es ist ein gewaltiger Schritt. Du entscheidest dich dazu, für immer an einem Ort zu bleiben. Für mich war das ein mehr als gewaltiger Schritt. Ich wollte eigentlich nie zu den Hausbesitzern zählen. Denn bei meiner Mama musste ich miterleben, wie das alles ausgehen kann, wenn man sich zum Beispiel scheiden lässt und dann als alleinerziehende Mama das alles alleine stemmen muss.

Trotzdem habe ich dann diesen Schritt mit meinem Mann und, damals zwei, Kindern. Und es war gigantisch. Die Haussuche, sich für eines Entscheiden, den Kaufvertrag unterschreiben, den Schlüssel bekommen und einziehen. Ein Haus, das mehr als zur Hälfte eigentlich noch Baustelle war. Aber abgesehen von dem Offensichtlichen gab es noch ganz andere Sachen, auf die ich besser geachtet hätte BEVOR ich mitunterschreibe.

Zum Beispiel ein Blick in die Zukunft hätte nicht geschadet.

Worauf man beim Hauskauf achten sollte

Unser erster Fehler war der, dass wir uns über einen Immobilienmakler ein Haus gesucht haben. Wir haben diesem Menschen vertraut. Er kannte uns und wusste, dass wir zwei kleine Kinder haben. Um genau zu sein: Ein Kind und ein Baby. Das Baby ist hier dann der Knackpunkt. Aber dazu gleich später.

Immobilienmakler sind, zumindest in unseren Breitengraden, verschrien. Sie sind nur auf den eigenen Vorteil bedacht. Ihnen ist ihre Provision wichtiger, als die Menschen. Leider entsprach unser Makler genau diesem Klischee.

Im Endeffekt hat er uns ein Haus verkauft. Das Haus, in dem ich heute mit meiner Familie festsitze. Ein Haus, dass uns schon Unsummen an Geld gekostet hat, immer noch kostet und noch kosten wird. Wenn du jetzt denkst, da schwingt Traurigkeit mit und ich bin wohl unglücklich in meinem Zuhause … da hast du recht.

Was beim Hauskauf so furchtbar schief lief

Die erste Besichtigung

Uns wurde also dieses Haus vom Makler vorgeschlagen. Eines von mehreren. Also wir haben nicht das erst beste gekauft. Das erste zum Beispiel war ein Hobbit Haus. Nur mal nebenbei erwähnt.

Zuerst zeigte er uns Bilder vom Haus und erzählte schon ein wenig was darüber. Es war auch Thema, dass der ganze untere Bereich noch Rohbaustelle ist. Das störte aber nicht weiter, denn wir dachten, dann können wir uns das wenigstens so herrichten, wie wir das wollen.

Bei der Hausbesichtigung, der Makler wusste da schon, dass wir ein Baby haben, hatten wir natürlich viele Fragen. Fragen rund ums Haus und den Ort natürlich.

Zum Beispiel wussten wir, dass das Haus keine Ortswasserleitung hat, sondern von einem Brunnen im Garten mit Wasser versorgt wird. Also wollten wir wissen, ob der Brunnen denn Trinkwasserqualität hat. Die Antwort des Maklers: „Ja. Die Vorbesitzer mussten das vom Wasserlabor bestätigen lassen. *kramt in seinen Unterlagen* Ach, den Prüfbericht habe ich jetzt gar nicht da. Aber es ist Trinkwasser.“

Na gut. Wir glauben ihm. Aber wie sieht es denn mit dem Kanal aus? Denn schließlich hat der Ort noch kein Kanalsystem, also wird ja wohl ein Kanal früher oder später kommen. „Ach nein. Da kommt sicher kein Kanal. Der Ort und die Einwohnerzahl sind zu klein. Das würde sich nicht rentieren.“

Ok. Also kein Kanal. Da bringt der Bauer den Inhalt der Senkgrube alle zwei Wochen zur nächsten Kläranlage. Ist billiger, als ein Kanal. Ist doch praktisch. Aber wie sieht es denn mit dem Bus für die Kinder aus? Gibt es einen, damit sie in Schule und Kindergarten fahren können. „Ja, hier gibt es natürlich einen Schulbus. Die Haltestelle ist sogar neben dem Haus.“

Ach! Das ist ja mal cool. Ein Mal umfallen und da sind wir. Ist doch top. Überhaupt im Winter. Ich weiß noch, wie blöd ich es als Kind fand, dass ich so weit gehen musste, wenn es kalt und eisig war (wir hatten die Schule damals im Ort, nur musste ich öfter als ein Mal umfallen).

Die Entscheidung ist gefallen – Wir unterschreiben

Mit den Vorbesitzern hatten wir vor Unterzeichnung Kontakt und da ging es um die Verhandlung des Preises. Das nächste Mal sollten wir sie erst bei der Kaufvertragsunterzeichnung sehen. Bevor man sich beim Notar trifft, bekommt man einen Vorabvertrag, den man sich in Ruhe zuhause durchlesen kann und eventuell Änderungen vorschlagen kann.

Doch der Vorabvertrag passte. Für uns. Jedoch nicht für die Vorbesitzer. Doch das sollen wir erst beim Notar erfahren.

Auch unser Makler war anwesend. Und dann kamen wir zu der Stelle, indem es um den Brunnen ging. Im Vorabvertrag stand, dass dieser Trinkwasserqualität besäße. Aber das stimmte gar nicht. Ich sah unseren Makler vernichtend an. Er wusste doch, dass wir Kinder haben. Wie konnte er das nur machen?

Mein Mann wollte das Haus trotzdem haben. Unbedingt. Da ich noch sehr naiv war und mir um unsere Beziehung sorgen machte, unterschrieb ich auch trotzdem mit. Würde ich heute so auch nicht mehr machen.

Jetzt wohnst du in einem Haus OHNE Trinkwasser?

Nein. Mittlerweile hat unser Hausbrunnen die beste Qualität im Ort. Wie wir das hinbekommen haben? Naja, wir haben Installateure kommen lassen, die geschaut haben, wie man das lösen kann. Es kostet mindestens 10.000,00 €. Bumm!

Aber mein Mann hat dann eine andere Möglichkeit gefunden. Es kostete uns gerade einmal 100,00 €. Wie? Das verrate ich dir ein anderes Mal.

Die Baustelle

Die Baustelle wurde im Laufe der Zeit immer größer statt kleiner. Das Geld, das wir brauchten, wurde immer mehr, statt weniger. Die Fenster mussten im ganzen Haus getauscht werden. Es waren alte Holzflügelfenster, die sich im ersten Winter so verzogen haben, dass sie quasi von selbst aus dem Stock gefallen sind, wenn du sie nur angesehen hast. In einem Vogelhaus zieht es weniger, das kann ich dir sagen.

Die Böden mussten teilweise entfernt werden. Und damit meine ich nicht den Belag. Damit meine ich die unterste Schicht. Die Böden mussten vom Erduntergrund bis zum fertigen Belag erneuert werden. Das kostete auch Unsummen an Geld. Mittlerweile haben wir ein Elternschlafzimmer, zwei Kinderzimmer, eine Küche, ein Wohnzimmer, zwei WCs und eine Duschkammer.

Kein Badezimmer. Obwohl wir angefangen haben, eines zu errichten. Doch jetzt ist kein Geld mehr da, um es fertigzustellen. Ein Raum im unteren Stockwerk ist heute noch Roh. Auch hierfür ist zur Zeit kein Geld da. Das soll aber unser Büro werden.

Dann kam noch dazu, dass der Kanal, der ja niemals nicht kommen wird, gekommen ist. 5.000,00 € Anschlussgebühr. Hinzu kamen die Baukosten zum Grundstück. Noch mal 2.000,00 €.

Nachdem uns das Geld ausgegangen ist sitzen wir in einem halbfertigen Haus. Und ja, das macht mich unglücklich.

Noch nicht genug – Weitere Probleme tun sich auf

Wo soll ich da nur anfangen. Fangen wir bei der Heizung an. Ein altes Haus mit zwei Stockwerken im Waldviertel. Es hatte Einzelöfen. Heizkosten pro Saison: min. 2.000,00 €. Eher mehr. Die Winter im Waldviertel sind lang und kalt. Man heizt hier von September bis Mai.

Eine Heizung muss her. Gleich mit Pufferspeicher und Solarzellen am Dach. Das bekommt man vom Land Niederösterreich gefördert. Aber nur, wenn man X % des Hauses Generalsaniert. Also gut. Kostenpunkt: 75.000,00 €. Das zu bekommen war kein Problem. Die Bank verkauft gerne Kredite. Aber halt einmal!

Ich hab zwar einen gut bezahlten Job und mein Mann auch. Aber was ist, wenn wir unsere Jobs verlieren. Wir können dann doch die Raten gar nicht mehr Zahlen. Unser Betreuer wusste das und meinte dann, entweder wir machen das so oder wir bekommen gar nix.

Dazu möchte ich sagen, dass wir bloß eine Heizung wollten. Kostenpunkt: 20.000,00 €. Aber DIE bekamen wir nicht. Siehst du auch, wie unlogisch das ist?

Also haben wir uns gefügt. Wieder einmal. Und was ist passiert? Zuerst verlor ich meinen Job. Dann mein Mann.

Aber hey. Wir haben ein zu X % generalsaniertes Haus, mit einer Heizung, die das Haus im strengen Winter trotzdem nicht warm hält. Ist doch super … nicht!

Das war es immer noch nicht

Denn das Haus verursacht jeden Tag Kosten, die es nicht verursachen müsste. Nämlich: Halt dich fest … Es gibt einen Schulbus. ABER: Keinen Kindergartenbus! Hahahahahaaaaaaaaaa … ich lache, sonst müsste ich ja weinen. Wir müssen jeden Tag 6 km einfache Strecke fahren, damit die Kinder überhaupt in den Kindergarten können. Das sind 24 km am Tag. Das sind 120 km pro Woche.

Ok, ok. Ich könnte die Liste ja noch so weiter führen. Aber ehrlich. Ich hab keine Lust. Mir treibt es die Tränen in die Augen.

Worauf beim Hauskauf also achten?

Vertraue deinem Makler nicht. Lass‘ dir Häuser zeigen. Frag‘ ihn aus. Aber vertrau‘ ihm nicht. Auch nicht den Besitzern. Wenn du über ein Haus was wissen willst und über den Ort, dann frag‘ die Leute, die da wohnen. Sie können und werden dir alles erzählen, was sie wissen. Je älter sie sind, umso mehr unnötige Infos bekommst du. Das macht aber nichts. Denn wenn du dann da einziehst, hast du schon erste Kontakte geknüpft.

Und wenn alles in dir NEIN! schreit, wenn alle Alarmglocken schrillen und in riesigen Leuchtbuchstaben STOP blinkt, dann lass die Finger davon. Egal, was dein Partner davon hält. Mach es nicht. Und wenn deswegen die Beziehung darunter leidet, dann frag‘ dich lieber, ob die Beziehung dann überhaupt eine gute ist.

Mein Mann und ich, wir haben eine sehr gute Beziehung. Und heute sagt er  noch oft: „Warum hast du dich nicht getraut? Wir hätten uns einfach noch andere Häuser angesehen. Ich lieb‘ dich doch.“

Tja, weil ich einfach so naiv war und dachte, unsere Beziehung hängt an dieser Entscheidung. Es wäre nicht so gewesen. Aber jetzt sind wir hier. Gemeinsam. Und machen jeden Tag das Beste daraus. Und wir bauen Luftschlösser. Wie wir das Haus weiter herrichten, damit ich mich hier endlich wie Zuhause fühlen kann.

Irgendwann (hoffentlich bald) haben wir wieder so viel Geld zur Verfügung und können endlich weitermachen.

Beim Hauskauf einfach genauer hinsehen schadet nicht. Dem Menschen, der dir das Haus verkaufen will einfach tierisch auf die Nerven gehen schadet auch nicht. Und zum Schluss auf deinen Bauch hören ist sowieso die beste Idee.

Hast du ein Haus oder überlegst dir eines zu kaufen? Wie sind deine Erfahrungen?
Erzähl‘ es uns doch in den Kommentaren.

Deine Babsi


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6 Gedanken zu “Der Hauskauf – Darauf hätte ich achten sollen”

  1. Liebe Babsi,
    dass hört sich ja nicht gerade toll an. ich hoffe für euch das ihr bald weiter vorankommt und dann endlich zu Hause fühlen könnt.
    Wir wohnen seit fast drei Jahren in einem Haus zur Miete und fühlen uns hier sehr wohl. Davor wohnten wir in einem Haus das zu einem Drittel meinem Mann gehörte, das er aber verkauft hat, nachdem nach 20 Jahren das Zusammenleben mit seiner Mutter einfach nicht mehr ertragbar war, obwohl wir einen eigenen Eingang und alles total abgetrennt hatten. Ich bin ihm heute noch mehr als dankbar, dass er gesagt hat, jetzt ist Schluss und wir als Familie suchen uns was Neues.
    LG. Manuela

    1. Hallo Manuela,
      schön, dass ihr den Schritt gegangen seid und euch damit so wohl fühlt. Das ist schön.
      Ich bin zuversichtlich, dass wir uns hier bzw ich mich hier auch irgendwann wie zuhause fühlen kann.
      Meine Kinder sind gerne hier und mein Mann auch. Also muss ich einfach auch hier ankommen 😉
      Wird schon werden 🙂
      Liebe Grüße Babsi

  2. Hallo Babsi,

    wirklich schade, dass Du es so siehst bzw. sehen musst! Das Waldviertel ist aus vielerlei Hinsicht für Kinder sicher die bessere Umgebung als Wien. Natürlich mit allen dort vorhandenen Nachteilen. Die gibt es überall. Genauso wie Vorteile!

    Ich kann vieles sehr gut nachvollziehen – wir wohnen auch in einem „alten“ Haus, das in den 60ern erbaut wurde. Seit ich hier bin, bin ich am Renovieren, Sanieren, Verschönern,…. – mehrmals habe ich schon überlegt, es zu verkaufen und stattdessen in eine Wohnung zu ziehen, in der Hoffnung, dass dort weniger Reparaturen anfallen. Aus Erzählungen weiß ich aber mittlerweile, dass das nicht so sein muss. Wenn Du eine Eigentumswohnung hast, gibt´s genauso Probleme. Aber ja, bei vielem zahlen dann alle mit. Ich habe mein Dach hier vor drei Jahren allein saniert. Und allein bezahlt.

    Oft frage ich mich auch, ob ich nur für das Haus arbeite… Aber dann – dann sehe ich wieder, wie wohl sich die Kids hier fühlen. Wie sehr sie es genießen, im Garten spielen zu können. Dass wir einfach mal ganz laut Musik aufdrehen können und keinen stört´s. Dass wir kleine Grill-feiern machen können, uns mit niemandem abstimmen müssen; niemand meckert, wenn wir die schmutzigen Schuhe vor der Tür stehen lassen; keiner uns vorschreibt, was wir in welche Mülltonne geben dürfen :-); …..

    „Aus einem alten Haus wird kein neues“ – sage ich immer. Egal, was man macht und investiert. Dafür hat es Charakter und Geschichte und eine Persönlichkeit. Gutes und weniger Gutes. Aber niemals wollte ich in einer dieser neu errichteten Wohnboxen (so sehen die Fertigteil-Doppelhaushälften-Gebäude meiner Nachbarn aus) leben. 🙂 Auch wenn sie neu sind.

    Aber ja – dennoch muss man realistisch sein und immer wieder abwägen, ob sich die Investments auch wirklich lohnen. Will ich das wirklich? Wann ist es genug? Wann geht es einfach nicht mehr? Ich bin froh, dass im Moment Ruhe ist, täglich rechne ich damit, dass die 20 Jahre alte Heizung kaputt geht……

    Aber: Nur, weil man mal eine Entscheidung getroffen hat, heißt es ja nicht, dass man nichts ändern kann. Ich weiß, ich kann leicht reden… nein, kann ich nicht…. ein Haus muss auch mal wieder einen Käufer finden, man muss was Anderes, Besseres finden und es sich leisten können. Alles klar! Daher: Sachlich überlegen, abwägen, rechnen!

    Ich bin mir sicher, ihr trefft die richtige Entscheidung!! Ich habe mich vor 3 Jahren endlich zu meinem Haus „committed“ und es mir drinnen einfach schön eingerichtet! Nicht teuer, aber gemütlich.

    Kopf hoch!

    1. Danke für deinen so ehrlichen und ausführlichen Kommentar. Du hast natürlich Recht. Ein Haus im Waldviertel ist an sich ja schon schön. Rund um Natur. Die Kinder können einfach mal raus. Ich muss keine Angst haben.
      Die Nachteile, die ich hier aufgezählt habe wegen Bus sind leider nur in unserer Gemeinde so. Also nicht auf das gesamte W4 bezogen. Das ist halt schade. Und dass das Haus ein Fehlgriff war, was eigentlich zu dramatisch dargestellt ist, liegt ja auch nicht am Waldviertel.
      Unser Haus ist aus den 30ern Jahren und ja, es hat eine Geschichte, Charakter und Persönlichkeit. Ich nenne es gerne bockig und stur 🙂
      Ich denke, es fehlt gar nicht mehr viel und ich kann mich hier endlich wohlfühlen.
      Liebe Grüße Babsi

  3. Hallo Babsi,

    tut mir Leid, dass ihr so viele schlechte Erfahrungen machen musstet.

    Aber hmm… nimm’s mir bitte nicht übel, aber es liest sich ein wenig so, als würdest du dem Makler die Schuld für alles Mögliche in die Schuhe schieben. Solche Dinge wie der Zustand der Fenster, der Heizung und Rohre, ob Feuchtigkeit in den Wänden sitzt etc., die sollte man sich vor dem Kauf halt schon genauestens selber angucken… auch was die Verkehrsanbindung angeht. Ehrlich gesagt wusste ich nicht einmal, dass es so etwas wie einen Kindergartenbus überhaupt gibt, und da finde ich nicht, dass der Makler euch etwas verschwiegen hätte, wenn er halt nur den Schulbus erwähnte. Hmm. Wie gesagt, bitte nicht falsch verstehen…

    Wir haben ebenfalls viele Monate lang nach einem „gebrauchten“ Haus gesucht. Und was haben wir bei den Besichtigungen nicht alles erlebt… huuuiiiii. „Oh, aber nein, das ist kein Schimmel, das ist nur minderwertige Außenfarbe, müssen Sie einfach mal neu streichen…“ war mit die beste Aussage. 😀
    Am Ende haben wir uns dazu entschlossen, selbst neu zu bauen, und das noch keine Sekunde lang bereut (sind im Januar eingezogen). Auch wenn das viele, viele Nerven gekostet hat und am Ende alles natürlich doch teuer wurde als geplant.

    Toi toi toi und alles Gute euch!

    Anne

    1. Hallo Anne,
      danke für deinen Kommentar.
      Ich bin schon der Meinung, dass ein Makler sehr genau über das Haus, den Zustand und die Umgebung, wo das Haus steht, bescheid wissen sollte. Und wenn man als potentieller Kunde nachfragt und der lügt einem breit ins Gesicht, muss ich ihm trotzdem einmal Glauben. Denn als Kunde gehe ich davon aus, dass der Makler Bescheid weiß.
      Bei uns in Österreich, zumindest da, wo ich wohne, sind Kindergartenbusse Pflicht und das schon seit Jahren. Also das ist nichts Neues hier und er wusste, dass es keinen gibt. Er wusste auch, dass der Brunnen KEINE Trinkwasserqualität hat und er wusste, dass der Kanal sehr wohl kommen wird, denn der ist auch Pflicht in Niederösterreich. Alles keine Geheimnisse damals gewesen, nur uns war das nicht klar und auf Nachfrage hat er alles schön geredet.

      Also ja: An vielem ist er Schuld. Er hat unser Vertrauen ausgenutzt, damit dieses Haus endlich verkauft wird.

      Und daher mein Fazit: Vertraue deinem Makler nicht.

      Und man kann nicht alles vor Kauf überprüfen. Ich kann ja nicht schon vor dem Kauf anfangen, die Bude rum zu reißen und auf zu reißen, nur damit ich sicher gehen kann, dass mir der Makler keinen Schmäh erzählt hat.
      Liebe Grüße Babsi

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